Wir nehmen den Großen Brand Roms im Juli 64 n. Chr. unter die Lupe: Wie konnte das Feuer im dicht bebauten Rom so schnell um sich greifen, welche Strategien der damaligen Feuerwehr gab es – von Brandschneisen bis Gegenfeuern – und was ist an den Gerüchten über kaiserliche Brandstiftung dran? Anhand der Quellen diskutieren wir Neros Abwesenheit, sein späteres Eingreifen, Hilfsmaßnahmen wie Preisdeckelung und Notunterkünfte sowie die Rolle von Propaganda und Sündenbock-Erzählungen. Am Ende fragen wir, ob überhaupt jemand „schuld“ war oder ob das Risiko strukturell bedingt war.
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